4. Advent - Schnuppi der kleine Stern von Bethlehem
Shownotes
In dieser besonderen Weihnachtsfolge erzählen wir die Geschichte von Schnuppi, dem kleinen Stern, der plötzlich heller leuchtet als Orion, der Große Wagen und sogar der stolze Morgenstern. Während die Sterne am Himmel streiten, folgt Schnuppi still seiner Aufgabe: Er zeigt den Weg zu einem unscheinbaren Stall in Bethlehem – und zu einem Kind, das die Welt verändern wird, Jesus Christus - der Retter der Welt.
Eine poetische, märchenhafte Erzählung über Neid und Demut, über große Lichter und ein kleines Licht mit großer Wirkung. Für Kinder, Familien und alle, die sich daran erinnern möchten, dass Hoffnung oft leise beginnt und wahre Größe nichts mit Macht zu tun hat.
Perfekt zum Zuhören in der Adventszeit, am Heiligabend oder wann immer ein warmes Licht gebraucht wird.
Transkript anzeigen
00:00:01: Es war eine Nacht wie jede andere Amphirmament.
00:00:28: Zumindest dachten das die alten sesshaften Sterne.
00:00:31: Sirius
00:00:32: funkelte wie gewohnt in seinem kühlen Blau-Weiß und die anderen Sterne drinken sich Frösteln zusammen.
00:00:40: Doch dann geschah das Unerwartetes.
00:00:43: Ein Lichtpunkt
00:00:44: begann zu leuchten
00:00:45: so
00:00:46: intensiv und neu, dass die gesamte Milchstraße den Atem anhielt.
00:00:52: Er war heller als der Morgenstern die Venus.
00:00:59: Am Himmel über Bethlehem herrscht ein unglaubliches Getöse.
00:01:03: Divenus, auch Morgenstern genannt, war mittlerweile außer sich vor Entrüstung.
00:01:07: Das ist ein Skandal!
00:01:10: rief sie und funkelte so giftig sie konnte.
00:01:13: Ich bin Divenus.
00:01:15: Ich
00:01:15: bin das Juwel des Himmels.
00:01:18: Und jetzt soll dieses winzige, namenlose Pündchen da.
00:01:22: Wie heißt er auch noch?
00:01:24: Schnuppi?
00:01:26: Uns alle überstrahlen?
00:01:28: Schnuppi zittert am ganzen Körper.
00:01:30: Er war doch sonst derjenige, der sich am liebsten hinter den großen Wagen versteckte, damit niemand merkte, wenn er mal ein bisschen schief funkelte.
00:01:38: Was
00:01:38: soll das bitte schön sein?
00:01:40: zischte der Polarstern und versuchte, seine unerschütterliche Position zu halten.
00:01:45: Ich
00:01:45: bin der Wegweiser.
00:01:47: Ich bin der Anker der Seefahrer.
00:01:49: Und jetzt kommt dieser, dieser Empor-Kömmling und strahlt als Göhre ihm das ganze Universum.
00:01:56: Was denkt er eigentlich, wie er
00:01:57: ist?
00:01:59: Es war kurz vor der Dämmerung.
00:02:00: Die Stunde, in der der Morgenstern sein großen Auftritt pflegt, mit kühlem, diamantenen Glanz tronte sie über dem Horizont.
00:02:09: Sie genoss es, wie die anderen Sterne, der große Wagen und der Orion verblasten, sobald sie ihre Bühne betrat.
00:02:17: Seht mich an!
00:02:19: funkelte die Venus herablassend.
00:02:22: Ich bin das letzte Licht, das bleibt, wenn die Nacht flieht.
00:02:25: Ich bin die Ankündigung des Tages, ohne meine Pracht.
00:02:30: Werder Himmel nur eine dunkle Leere, bevor die Sonne erwacht.
00:02:35: Der Orion folgte sich mit seinem Silbernen Gürtel tief zu schnuppen unter.
00:02:41: Sag schon, Kleiner, welchen Trick benutzt du?
00:02:44: Hast du heimlich Sternenstaub genascht?
00:02:47: Warum hat der Schöpfer dich ausgewählt, um den Weg zum König zu zeigen und nicht mich, den mächtigen Jäger?
00:02:55: Äh?
00:02:56: Auch die Kassopaya rumpfte die Nase.
00:02:59: Ich bin eine Königin am Himmel.
00:03:02: Ich trage eine Kone und du?
00:03:04: Du bist nur ein Schnippie.
00:03:07: Der Morgenstern flackerte vor Zorn.
00:03:11: Was ertreistet sich dieses ... dieses Ding da?
00:03:16: Ich bin die Venus.
00:03:18: Ich bin der hellste Punkt am vierten Moment.
00:03:23: Ich habe die Schiffe vom Abram geleitet.
00:03:26: Ich habe die Könige der Erde in den Schlafern wieder hinaus begleitet.
00:03:31: Und jetzt kommt dieser Fremde da.
00:03:34: Ohne Namen.
00:03:36: Ohne Stammbaume in den alten Karten.
00:03:39: Und überstrahlt mich am helllichten
00:03:41: Morgen.
00:03:43: Sie wandte sich an den großen Wagen.
00:03:47: Hast du das gesehen?
00:03:48: Er macht die Nacht zum Tag.
00:03:50: Er stielt mir meine Show.
00:03:52: Er ist heller als ich.
00:03:54: Das ist astronomisch unmöglich.
00:03:57: Das verstößt gegen jedes Gesetz des Himmels.
00:04:01: Der Morgenstern versuchte, noch heller zu strahlen, sich auf zu blustern, ihre Strahlen weiter auszuwerfen.
00:04:07: Doch es half nichts.
00:04:09: Gegenüber dem Stern vom Betlehem wirkte sie wie eine kleine Kerze neben einem lodernen Leuchtfeuer.
00:04:14: Schnuppi sah sie an, nicht mit Sport, sondern mit einem tiefen, mitleidigen Leuchten.
00:04:20: Warum bist du so entrüstet, stolze Schwester?
00:04:23: Fragte er und seine Stimme klang wie die Harmonie der Sphäre.
00:04:26: Du kündigst die Sonne an, die jeden Tag untergeht, aber ... Ich kündige das Licht an, was niemals untergeht.
00:04:35: Die Venus wollte antworten, wollte mit ihrer langen Geschichte auftrumpfen, doch hier Licht wurde immer blasser.
00:04:41: Sie sah hinab nach Bethlehem.
00:04:43: Sie sah, wie die Sternendeute ihre Kamele anhielten mit offenen Mundsel im neuen Stern aufblickten.
00:04:48: Sie hatten den Morgenstern ihre alte Orientierung völlig vergessen.
00:04:53: Er zeigt auf einen Stall, flüsterte Deori und er fürchtig.
00:05:01: Um die Menschen?
00:05:03: Folgen ihm.
00:05:12: Die für Osten begannen Licht zu steigen.
00:05:14: Es war kein langsames Wandern.
00:05:17: Es war ein Aufleuchten.
00:05:19: So rein und so mächtig, dass der Morgenstern, der sich sonst immer für das hellste Licht vor dem Gebet hielt, fast unsichtbar wurde.
00:05:28: Was ist das?
00:05:30: Rief der große Wagen erschrocken.
00:05:33: Ich zeige den Menschen seit Ewigkeiten den Weg nach Norden.
00:05:36: Aber dieses Licht sieht alle Blicke auf sich.
00:05:39: Es ist heller als die Venus, heller als jeder Planet, den ich je gesehen habe.
00:05:47: Die Weisen in der Ferne, die ihre Augen jeden Nacht am Himmel hatten, ließen ihre Karten fallen.
00:05:52: Sie sahen diesen Stern aufgehen und wussten sofort, das ist kein gewöhnliches Licht.
00:05:58: Das
00:05:58: ist der Stern des Königs.
00:06:04: Während die anderen Sterne versuchten, ihre Position zu halten, der Orion im Süden, der große Wagen im Norden, begann Schnuppi zu wandern.
00:06:15: Schnuppi merkte, wie er sich langsam bewegte.
00:06:19: Ich
00:06:19: fliege ja!
00:06:21: Er verhielt sich nicht wie die Planeten, die starre ihre Bahn zogen.
00:06:25: Er bewegte sich wie ein lebendiges Licht.
00:06:28: Warum folgst du nicht der Ordnung?
00:06:31: rief die Cassiopeia vom Himmelsrand.
00:06:34: Wir zeigen die Jahreszeiten an.
00:06:36: Wir zeigen die Richtung.
00:06:38: Wohin gehst du?
00:06:39: Schnuppi antwortete mit einem Leuchten, das so warm war, dass die kalte Nacht nur fast zu schmelzen schien.
00:06:46: Ihr seid die Lichter für die Welt, wie sie war.
00:06:49: Ich habe aber bin das Licht für die Welt, wie sie sein wird.
00:06:53: Ich
00:06:53: zeige keinen Weg nach Nord oder zu einem fern Land.
00:06:57: Ich zeige den Weg zur Hoffnung.
00:07:01: Er fühlt sich ganz schwindelig vor lauter Licht.
00:07:03: Doch in diesem Moment hört er eine Stimme, die so sanft war wie der Nachtwind.
00:07:08: Aber so stark, dass alle anderen Sterne sofort schwiegen.
00:07:13: Eine unsichtbare Hand stupste den kleinen Stern sanft das seiner Wolke hervor, Schnuppi fing an zu leuchten.
00:07:19: Aber nicht kalt und blendend, sondern golden und erst warm wie eine kleine Kerze, die dann immer und immer heller wurde, heller als der Morgenstern.
00:07:31: Warum ich?
00:07:32: flüsterte Schnuppi und schaut an sich herab.
00:07:35: Er merkte, wie sein Licht immer heller wurde.
00:07:38: Es war nicht mehr nur ein kleines Glitzern, es war als hätte jemand eine Sonne in sein Herz gesetzt.
00:07:44: Ich bin doch viel zu klein.
00:07:48: Ich.
00:07:49: Ich kenne nicht mal mehr den Weg zum Nordpol auswendig.
00:07:55: Weißt ihr, warum ich Schnupi gewählt habe?
00:08:00: Sprach die Stimme Gottes durch das Firmament.
00:08:03: Die großen Sterne hielten den Atem an.
00:08:06: Und dem Morgenstern hörte auf zu schimpfen.
00:08:10: Die Menschen dort unten haben schon genug vor großen Königen und mächtigen Kriegern gezittert.
00:08:16: Sie brauchen jemanden, der sie blendet oder erschreckt.
00:08:20: Sie brauchen jemanden, der sie an die Hand nimmt.
00:08:23: Ich habe Schnuppi gewählt, weil er ein Herz hat, das leuchten will, ohne sich wichtig zu machen.
00:08:29: Sein Licht ist warm, wie eine Kerze im Fenster.
00:08:34: Er sagt den Menschen, habt keine Angst.
00:08:37: Gott
00:08:37: kommt heute ganz klein zu euch, genau wie dieser kleine
00:08:41: Stern.
00:08:43: Schnuppi hörte auf zu zittern.
00:08:46: Er verstand es zwar immer noch nicht ganz, aber er fühlte sich plötzlich unendlich geliebt.
00:08:51: Er schaut ihn unter auf die Erde.
00:08:53: Dort sah all die drei Sternendeuter, die ihre Kamele antrieben.
00:08:57: Sie schaute nicht auf die stolze Venus oder den gremigen Orion, sie schaute direkt auf ihn.
00:09:03: Schnuppi war so stolz, dass er gar nicht mehr aufhör und wollte zu strahlen.
00:09:08: Er zog vor den weisen Herr, bis er genau über einem kleinen Stand in Bethlehem stehen blieb.
00:09:13: Er blieb dort stehen wie ein goldener Zeigefinger, der direkt auf das Dach Ostro deutete.
00:09:19: Der große Wagen und der Oryon schauten von oben herab.
00:09:22: Sie sahen, wie die Sterndeuter vom Osten ihre Schätze auspackten.
00:09:26: Gold, Weihrauch und Mürre.
00:09:28: Sie sahen das Kind, das heller strahlt als der Stern selbst.
00:09:33: Ein Stall wohnt doch ein König.
00:09:37: Tuschelten die anderen Sterne hinter vorgehaltenem Schimmer.
00:09:41: Doch Schnupik guckte durch einen kleinen Spalt im Dach direkt hinein.
00:09:45: Und was er sah, ließ er Licht noch heller werden.
00:09:48: Da lagen keine Schätze und kein Samt.
00:09:51: Da war nur ein weiches Stroh, eine liebevolle Mutter namens Maria, ein starker Mann namens Josef und mitten im Zentrum ein winzig kleines Baby.
00:10:02: Das friedlich schlief, Jesus Christus.
00:10:08: Der große Wagen und die Orient schaute von oben herab.
00:10:12: Sie sahen das Kind das heller strahlt als er Stern selbst.
00:10:19: Alle Sternbilder verbeugten sich.
00:10:21: Sie verstanden nun, der neue Stern war nicht gekommen, um ihn ihren Platz wegzunehmen.
00:10:27: Er war gekommen, um das größte Ereignis der Geschichte zu beleuchten.
00:10:33: Er war der Königstern, der den Morgenstern besiegte, weil er nicht nur den Tag ankündigte, sondern ein Licht in die Herzen der Menschen brachte, das nie wieder verlöschen würde.
00:10:50: In diesem Moment verstanden alle Sterne auch die Großen.
00:10:53: Dieser kleine Junge in der Krippe war gekommen, um Liebe in die Welt zu bringen.
00:10:58: Und dafür brauchte es kein goldenen Thron, sondern nur Ein offenes Herz und ein kleines Licht wie Schnuppi, das den Weg zeigt.
00:11:08: Schnuppi blieb die ganze Nacht über dem Stall stehen und passte auf das Baby auf.
00:11:16: Und wenn du heute Nacht ganz genau in den Himmel schaust, siehst du vielleicht ein Stern, der besonders freundlich funkelt.
00:11:26: Und das ist Schnuppi, der sich immer noch freut.
Neuer Kommentar